Wie sind wir auf den Tamaskan gekommen?

Ein Bekannter sah mich Anfang März 2015 morgens mit unserem Mischlingsrüden Randy. Er sagte, dass er diesen Hund sofort nehmen würde. Das stand natürlich nicht zur Debatte. Er hatte das auch eher im Spaß gesagt, da er ja wusste, ich würde diesen Hund nicht hergeben. Er hatte sich überlegt, dass er sich so in 3 bis 5 Jahren einen Hund zulegen wolle, wenn es arbeitsmäßig besser passt. Auf meine Frage, ob er schon weiß, was was für einen Hund er sich dann holen wird, kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen "Einen Tamaskan".
 

Einen WAS??? Tamaskan??? Was ist das denn? Ich kannte ja bereits viele Rassen, aber ein Tamaskan??? Noch nie gehört.

Ich habe also Anfang März 2015 begonnen bzgl. Tamaskan zu recherchieren. Zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht wirklich viel an Information im Internet und so ging ich in eine Tamaskan-Gruppe auf Facebook um dort mehr über diese wunderschönen Tiere herauszufinden und Erfahrungen von Haltern und Züchtern über die Tamaskane zu erfragen. Ich wollte heraus finden, ob wir für ein solches Tier an unserer Seite überhaupt geeignet wären und ob wir den Anforderungen eines solchen Hundes gerecht werden können.

Am 1. April 2015 schrieb eine Züchterin aus dem Taunus in der Tamaskangruppe, dass es KEIN APRILSCHERZ sei. Sie erwarteten einen Wurf von ihren beiden Tamaskanen, der allerdings nicht geplant war. Am 14. bzw. 15. April  kamen dann 7 Welpen zur Welt und ich verfolgte über die Facebook-Gruppe die Entwicklung der Kleinen bis zur dritten Lebenswoche. Bis dahin hab ich meinen Mann wohl tierisch genervt mit "Oh, schau mal, wie süß" und "ach guck mal, wie herrlich".

Am 7. Mai 2015 stellte die Züchterin Porträtfotos der einzelnen Welpen ein und ich schmolz dahin. Komplett genervt von mir sagte er, dass ich mit der Züchterin Kontakt aufnehmen soll und wir uns diese Tamaskanhunde mal anschauen sollten. Gesagt - getan. Noch am gleichen Tag vereinbarten wir für den darauffolgenden Sonntag einen Besuchstermin. Wir wollten "nur mal gucken", sprich, diese Hunde mal live erleben. Mit einem Welpen wollten wir noch warten, denn unser Randy war ja mit seinen 12 Jahren schon ein Opi. Sollten wir ihm tatsächlich noch so einen wuseligen Welpen vor die Nase setzen? Naja.... die Wartezeit auf einen Tamaskanwelpen lag  damals bei 2 bis 3 Jahren.  Die Wartelisten waren bei allen Züchtern randvoll.

Als wir uns an diesem Sonntag auf den Weg machten, konnte noch keiner ahnen, dass sich die kleine Birthday Cake von Taunus Tamaskan ihre zukünftigen Menschen an genau diesem Sonntag aussuchen würde. Und dass dieses kleine Wesen den Opi Randy nochmal richtig zum Aufblühen brachte.  Es war genau die richtige Entscheidung JA zu sagen zu diesem kleinen Tamaskanmädchen.
 



Einmal tamifiziert war es dann im Dez. 2016 ein Leichtes für Dakota sich in unser Herz zu schleichen.
Er wurde Randy´s Best Friend und sein Bodyguard, bis zu Randy´s letzem Atemzug.
 

 

 

Wir sind unheilbar taifiziert von diesen wunderbaren, hochsensiblen, manchmal auch sehr sturköpfigen Tami's und würden die Entscheidung für einen dieser Hunde jederzeit wieder treffen.

❤️ Vielen Dank an die Züchter von Taunus Tamaskan und Mountain Tamaskan, dass Ihr uns einen Eurer Herzblut-Welpen anvertraut habt. Wir möchten unsere "Schwalmwölfchen" Tammy und Dakota nicht mehr missen ❤️

 

 

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© Tamaskan vom Rotkäppchenland